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Liebesfrust statt Liebeslust

In der körperlichen Vereinigung findet die Zuneigung zweier Menschen ihre höchste Ausdrucksform. Gerade am Beginn einer Beziehung können frisch Verliebte kaum die Finger voneinander lassen. Dass dieses Verlangen nach einiger Zeit des Zusammenlebens – spätestens aber dann, wenn der Alltag regiert – etwas an Intensität verliert, ist völlig natürlich. Doch soll es ja auch Männer (oder Frauen) geben, die sich komplett verweigern, den Akt zwischendrin abrechen oder sich ganz zurückziehen. Sofort wird dann oft angenommen, dass eine Affäre der Grund für den Liebesfrust sei. Dabei ist der Auslöser oft näher, als man denkt: Er sitzt im Kopf!

Die Psyche ist kein Fair-Player

Das Liebesleben wird – wie alles im menschlichen Körper – von Hormonen gesteuert. Nun stellen uns unerwartete Ereignisse oder auch Unverarbeitetes aus unserer Vergangenheit manchmal vor innere Hürden. Oft sind belastende Dinge so gravierend, dass unsere Hormone eher ein Giftcocktail als ein Aphrodisiakum sind. Das heißt mit anderen Worten, wenn dem Mann durch einschneidende Erlebnisse oder schwierige Umstände das Testosteron heruntergefahren wird und stattdessen sehr viel Adrenalin und Noradrenalin im Körper kursiert, dann kann es schon vorkommen, dass ihm die Lust an der körperlichen Liebe abhanden kommt. Gleiches gilt natürlich auch für Frauen, wobei das Östrogen eine wichtige Rolle spielt. Wenn also der Partner nicht recht für erotische Dinge zu begeistern ist, so kann es durchaus sein, dass ihm was auf der Seele brennt.

Die Dinge beim Namen nennen

Die Flaute im Bett tut keinem gut. Es sollte sich niemand davor scheuen, die Dinge beim Namen zu nennen und dem Problem ein Gesicht zu geben. Schließlich kann man den Feind nur dann bekämpfen, wenn man sein Gesicht kennt. Hier ist aber Fingerspitzen-Gefühl angesagt! Mit Vorwürfen wird man höchstens erreichen, dass sich der Partner verschließt. Man kann sich vorsichtig rantasten, indem man hinterfragt, ob es im Beruf gerade anstrengend ist, oder ob ihn (oder auch sie) etwas bedrückt, das schon weiter zurück liegt. Mit Gefühl wird man hier viel erreichen. Blockiert der Partner aber ganz oder man selbst hat das Gefühl, dass etwas im Busch ist, so sollte man ihn direkt mit den eigenen Ängsten konfrontieren. Dem Partner sollte zur Kenntnis gebracht werden, dass es bedrückend ist, wenn man den Grund für sein Verhalten nicht kennt. Nur so hat er auch die Möglichkeit, zu reagieren oder Licht ins Dunkel zu bringen. Wenn man der Überzeugung ist, dass eine andere Liebschaft dahinter steckt und der Partner sich nicht die Mühe macht, die Dinge aufzuklären, dann kann man noch immer die Überlegung anstellen, die Partnerschaft zu beenden. Für alles andere gilt: Gemeinsam nach einer Lösung suchen und den Partner nicht mit seinem Problem im Regen stehen lassen. Schließlich leiden zwei Menschen… .

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