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Die 5 Phasen von Liebeskummer und wie man damit umgehen kann




Oft kann es passieren, dass ein Paar sich sehr intensiv liebt, es aber dennoch nicht reicht, um eine vernünftig funktionierende Partnerschaft aufrecht zu erhalten. Sei es, dass berufliche oder Krankheits-bedingte Gründe dagegen sprechen: Eine Trennung steht im Raum. Diesem unausweichlichen Schmerz steht enorm viel Liebe gegenüber. Keiner der beiden Partner will es richtig wahrhaben, dass dies das Ende ist.

Phase 1: Die Verleugnung

In dieser ersten Phase des Liebeskummers entscheidet sich einer der Partner schweren Herzens, die Beziehung aufzugeben. Das Gegenüber hat wahrscheinlich schon Wochen oder gar Monate zuvor gespürt, dass eine Trennung unmittelbar bevorsteht (soweit dieser empathisch genug veranlagt war). Diese diffuse Vorahnung wird nun zur unausweichlichen Wirklichkeit. Kummer auf beiden Seiten, den Verlassenen jedoch trifft es umso härter, als dass er es nicht wahrhaben will. Er verheimlicht die Situation vor Freunden und Verwandten, denn trotz der ausgesprochenen Trennung steht für ihn noch immer fest: Der Partner kommt zurück!

Phase 2: Wut

Die Tage ziehen vorüber und allmählich begreift der Verlassene: Es ist tatsächlich vorbei. Der Partner kommt nicht mehr zurück. Nun wird er ärgerlich, wütend; er projiziert seine Wut auf alles und jeden in seiner Umgebung. Sehr schlimm ist unter anderem der Neid und auch grenzenloser Hass auf glückliche Paare. Zudem kann der Verlassene in dieser Phase auch kein gutes Haar mehr an seinem Ex-Partner finden und fragt sich, wie er es überhaupt so lange mit diesem Menschen aushalten konnte.

Phase 3: Hoffnung und Verhandlungen

In dieser Phase gerät der zurückgebliebene Partner noch einmal ins Wanken: Er macht Versprechungen, spricht Drohungen aus oder unternimmt einige Anstrengungen, wieder zurück in die Beziehung zu kommen. Dabei kommen Menschen oft auf die verrücktesten Sachen. Es reicht von (Fake-)Therapien, die plötzlich in Angriff genommen werden bis hin zu Selbstmord-Drohungen. Noch einmal ist Hoffnung für den Betroffenen spürbar.

Phase 4: Die Depression

In dieser Phase hat man nun begriffen, dass die Trennung Realität ist. Jeder Morgen beginnt damit, sich bewusst zu machen, dass der Partner nicht mehr da ist. Die meisten verfallen in dieser Phase in eine Art Depression, in der sie kaum einen klaren Gedanken fassen können. Schlaf- und Konzentrationsprobleme begleiten diese 4. Phase.

Phase 5: Akzeptanz

In dieser letzten, bedeutenden Phase des Liebeskummers ist die Trennung in das Leben des Betroffenen so weit integriert, dass es nicht mehr schmerzt, wenn er an den Ex-Partner denkt. Dies ist insbesondere dann von großer Wichtigkeit, wenn auch Kinder von der Trennung betroffen sind: Die beiden Ex-Partner können sich auf Augenhöhe und ohne Groll gegenüber treten und sich ihre Würde lassen.

Wenn man gerade mitten drin steckt…

… in diesem alles übertreffenden Schmerz, dann können bestimmte Faktoren sehr hilfreich sein, um die Trauerphasen gut zu überstehen. An erster Stelle stehen hier Freunde oder Verwandte. Allein das Gefühl zu haben, dass man nicht ganz alleine ist, macht diesen Schmerz schon weniger bedrohlich. Ein Mädelsabend, an dem man die Sorgen für kurze Zeit vergessen kann, oder ein ernstes Gespräch mit dem/der besten Freund/in wirken ebenfalls Wunder. Natürlich soll man die Hilfsbereitschaft des Umfeldes nicht überstrapazieren: Wer in der Depressions-Phase stecken bleibt und den Freunden jeden Tag die Ohren voll heult, wird höchstwahrscheinlich bald einige Freunde weniger haben. Spaziergänge im Sonnenschein tun eben so gut, wie die Wieder-Aufnahme von Hobbys oder die Fertigstellung angefangener Projekte. Alles, was ablenkt, ist gut. Dennoch ist es wichtig, auch den Kummer und den Schmerz zuzulassen und gerade in der Anfangsphase auch den Tränen ihren Freiraum zu geben. Das alles ist natürlich und gehört zum Prozess dazu. Wer allerdings nach einigen Monaten immer noch in der Depri-Phase feststeckt, sollte sich um professionelle Hilfe bemühen!