So klappt die Fernbeziehung – 10 Tipps für die Liebe auf Distanz

Liebe auf Distanz – 10 Tipps für eine glückliche Beziehung

Dass eine Beziehung auch dann Bestand haben kann, wenn man kilometerweit voneinander entfernt wohnt, beweisen immer mehr Paare. Ob berufsbedingt bei einem von beiden ein Ortswechsel stattfinden muss, man die große Liebe übers Internet kennen gelernt hat oder sich aus dem Urlaubsflirt schließlich doch tiefgehende Gefühle entwickelt haben. Wie in jeder anderen Beziehung stehen auch in Sachen Fernbeziehung einige Dinge an, an denen ihr kontinuierlich arbeiten und dran bleiben solltet, damit ihr auch nach Jahren ein glückliches Paar seit, egal, in welchen Städten ihr euch gerade befindet.

Tipp 1: Kommunikation

Wie in jeder anderen Beziehung ist auch in der Fernbeziehung das Thema Kommunikation von zentraler Bedeutung. Gerade bei der Liebe auf Distanz sind Gespräche unheimlich wichtig, denn ihr könnt euch nur selten wirklich in den Arm nehmen oder eure Zuneigung durch Zärtlichkeiten zeigen. Das geht auf Entfernung eben hauptsächlich über Worte. Chats sind schön und gut, doch eben auch häufig Streitfaktor Nummer eins, denn Ironie lässt sich schlecht aus Geschriebenem raus hören. Was der eine als zynische Bemerkung gemeint hat, kann bei dem anderen ganz schnell falsch aufgenommen werden und der große Zoff ist vorprogrammiert. Videoanrufe sind eindeutig die bessere Alternative, so könnt ihr euch live sehen und die Entfernung fühlt sich plötzlich nicht mehr ganz so weit an.

Tipp 2: Erwartungshaltung

Ihr seht euch nicht so häufig und die gemeinsame Zeit, die ihr tatsächlich zusammen verbringen könnt, ist meist nur knapp bemessen. Klar, dass ihr diese kurze Zeitspanne so effektiv wie möglich gestalten wollt. Da gibt es so viel gemeinsam zu erleben, zu erkunden, auszuprobieren… Wenn ihr könntet wie ihr wolltet wäre bei euch wohl rund um die Uhr Action und dann noch ganz viel Zweisamkeit dazu und schon seid ihr beide enorm unter Stress. Richtig anstrengend wird es dann, wenn der eine viel gemeinsam unterwegs sein will, während der andere sich nach Ruhe und Gemütlichkeit zu Hause sehnt. Hier ist die Balance entscheidend. Sprecht euch vorher ab, was ihr unternehmen wollt, packt euren Terminplaner nicht zu voll und habt keine allzu großen Erwartungen, dass jedes Treffen ins Buch der schönsten Dates eingehen wird, denn auch in Fernbeziehungen kann es hin und wieder heftig krachen, obwohl man die Zeit zu zweit eigentlich nur mit schönen Stunden verbringen wollte.

Tipp 3: Rituale

Gemeinsame Routinen bilden gerade in einer Fernbeziehung eine solide Basis. Jeder von euch lebt seinen Alltag allein, Rituale sind daher perfekt für eure Paarzeit, auch auf Distanz. Esst zum Beispiel gemeinsam zu Abend und unterhaltet euch darüber, wie der Tag war. Wenn nicht direkt von Angesicht zu Angesicht, dann wenigstens über die Kamera. Ist gibt ja mittlerweile zig Möglichkeiten, trotz aller Entfernung in Kontakt zu stehen.
Rituale vermitteln euch das Gefühl der Zusammengehörigkeit, ihr macht etwas gemeinsam und das wird euch verbinden. Wenn schon nicht physisch, dann doch allemal auf der mentalen Ebene.

Tipp 4: Kleine Gesten

Du weißt, dass dein Schatz gerade eine stressige Woche hat und du kannst nicht bei ihm / ihr sein? Dann organisiere einfach eine kleine Aufmerksamkeit. Schicke ihm oder ihr etwas als Zeichen, dass du dennoch für ihn / sie da bist und an ihn / sie denkst. Lasse einen Strauß Blumen liefern oder mache ein kleines Carepaket fertig, schreibe einen Brief anstelle einer Onlinemessage oder lasse dir etwas anderes einfallen, das deinem Liebsten / deiner Liebsten zeigt, dass er / sie dir wichtig ist.

Tipp 5: Problemlösungen

Dass Kommunikation der Schlüssel ist, ist kein Geheimnis. Das gilt auch oder gerade für Probleme. Versucht nicht, euch gegenseitig mit Ärgernissen und Ängsten zu verschonen, weil ihr der Meinung seid, die Entfernung an sich sei bereits schlimm genug. Redet beide offen über das, was euch bedrückt, hört dem anderen aufmerksam zu und findet gemeinsam einen Weg raus aus der Krise. Ihr seid ein Paar und solltet trotz aller Umstände als Team zusammen arbeiten und nicht jeder für sich allein.

Tipp 6: Ziele

Plant eure gemeinsame Zukunft. Ganz gleich, ob das nächste gemeinsame Wochenende, der gemeinsame Urlaub oder ob ihr in Zukunft zusammen wohnen und eine Familie gründen wollt oder doch lieber in der Fernbeziehung bleiben möchtet. Es hilft zu wissen, dass der andere ähnliche Ziele anstrebt wie man selbst und motiviert an der Beziehung auch dann festzuhalten, wenn man sich gerade fragt, ob das Ganze überhaupt noch Sinn macht. Zudem bestärken dich gemeinsame Zukunftsvisionen darin, dass ihr gemeinsam daran arbeitet, die Vorhaben so bald wie möglich zu realisieren.

Tipp 7: Verlässlichkeit

Du freust dich schon ewig auf das gemeinsame Wochenende und einen Abend vorher kommt die Absage. Er / Sie sitzt bereits seit Stunden auf heißen Kohlen, um endlich mit dir telefonieren zu können, aber du bist vorher schon wieder eingeschlafen. Ganz egal, ob Fernbeziehung oder nicht, Unzuverlässigkeit nervt und macht auf Dauer jede Beziehung kaputt! Niemand möchte seine Zeit damit verschwenden, vergeblich auf den anderen zu warten und immer wieder vertröstet zu werden. Gerade wenn die Distanz zwischen euch groß ist, ist Verlässlichkeit ein wichtiges Thema, denn anderenfalls leidet schnell das Vertrauen darunter.

Tipp 8: Vertrauen

Es gibt wohl niemanden, der sich nicht zwischendurch auch mal selbst die Frage stellt, ob der Partner / die Partnerin wirklich treu ist. Wenn man sich in der Fernbeziehung nur selten sieht, ist die Frage nach dem Vertrauen wohl die am häufigsten gestellte. Woher weiß man, ob der / die andere sich nicht gerade anderweitig begnügt, während man selbst nichts ahnend zu Hause sitzt und denkt, alles wäre in Ordnung? Andersherum kann man auch genauso gut fragen, warum der / die andere an der Fernbeziehung festhält, wo es in der Nähe doch genug Singles gibt. Auch hier ist Kommunikation wieder von entscheidender Rolle. Sprecht darüber und wenn du merkst, dass du oder dein Schatz ständig Zweifel hegt, arbeitet die Gründe aus und fragt euch, was ihr machen könnt, um eine solide Vertrauensbasis zu schaffen.

Tipp 9: Mach dein Ding

Es hilft ja nichts. Irgendwann endet jede gemeinsame Zeit und einer von euch beiden muss schweren Herzens wieder die Heimreise antreten. Vergrabe dich danach nicht tagelang in deinen vier Wänden und zerfließe vor Selbstmitleid, sondern nutze die Zeit, die du für dich hast, um dich um dich und deine Interessen zu kümmern. Das stärkt dein Selbstwertgefühl, vermittelt deinem / deiner Liebsten, dass es dir gut geht und du auch allein zurecht kommst und nimmt deinem Partner / deiner Partnerin die Last von den Schultern, nicht so oft für dich da zu sein wie man es gern wäre. Außerdem schaffst du so eine gesunde Balance für dich zwischen Pärchenzeit und Ich-Zeit, die in anderen Beziehungskonstellationen sonst gern mal auf der Strecke bleibt. Darüber hinaus sind neue Hobbies, Fortbildungen oder Treffen mit Freunden und Familie die perfekte Ablenkung, wenn die Sehnsucht nach Zweisamkeit wieder zu groß wird.

Tipp 10: innere Einstellung

Wenn ihr immer wieder zweifelt, ob eure Beziehung überhaupt eine Zukunft hat, wird sie über kurz oder lang scheitern. Nichts gelingt, wenn man nicht fest daran glaubt. Es hilft auch nichts, ständig über den Abschied zu trauern, denn er ist unumgänglich. Betrachte lieber das Positive. Eine Fernbeziehung bedeutet lediglich, dass ihr räumlich getrennt seid, mehr nicht. Jeder Abschied heißt auch, dass Platz ist für ein Wiedersehen. Und jede Zeit ohne den anderen ist Zeit für sich selbst. Lege deinen Fokus auf die schönen Dinge, dann haben Zweifel und Ängste keine Chance zu wachsen.

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